Autograf: nicht ermittelt
Entwurf: letzter Nachweis siehe Druck 2
Druck 1: Sammlung des schwedischen Konsuls Oskar Planer † sowie einige Beiträge aus anderm Besitz. Autographen, Originalbildnisse, Porträtstiche, Silhouetten von Schriftstellern, Dichtern, Gelehrten, Musikern, Künstlern und historischen Persönlichkeiten sowie eine umfangreiche Seume-Sammlung […] (= Katalog Meyer und Ernst; Katalog Weigel), Berlin und Leipzig 1932, S. 100 (nach Entwurf, teilweise)
Druck 2: Epistula. Neuerwerbungen u. Auswahl aus unserem Autographenlager (= Lagerkatalog Meyer und Ernst 26), Berlin 1932, S. 64 (nach Entwurf, teilweise)
Inhaltsangabe: Autographen aus den Sammlungen auf Stift Neuburg bei Heidelberg (seit 1825 im Besitze des Rates Friedrich Schlosser und seiner Erben). Mit einem kleinen Anhang von Autographen aus anderem Besitz; dabei 49 Goethebriefe [...]; Briefe von Schiller, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Richard Wagner, Overbeck, Steinle, Veit etc. […] (= Katalog Helbing), München 1913, S. 41 (nach Entwurf)

Wenn Sie 3 oder 4 Abschriften zugleich nehmen, so soll jede inclusive des Honorars 5 Pfund kosten.

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Boosey, Thomas
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Die letzten Dinge
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1833121926

http://bit.ly/3gJL2fT

Spohr



Dieser Brief ist bislang nur als Druck des Entwurfs überliefert, den Spohr als Antwort auf den Brief Boosey an Spohr, 14.12.1833 notierte.
Dem Druck nach handelt es sich um die Antwort auf die „Anfrage des Londoner Buchhändlers Boony (sic!) nach dem Preis von 4 Abschriften seines Oratoriums ,Die letzten Dinge’“. Vermutlich handelt es sich bei der Wiedergabe des Namens um einen Transkriptionsfehlers und es handelt sich um den Londoner Buchhändler Boosey, der ab 1814 den Import kontinentaler Musikalien zu einer Säule seines Geschäfts gemacht hatten.
Die Angabe im Katalog Helbing: „Eigenh. Notiz betr. Preis für Abschriften s. Oratoriums ,Die letzten Dinge’, unter einer Londoner Anfrage v. Dec. 1833 geschr, 3 Zeilen“, könnte ein Hinweis sein, dass Spohrs Text auch im Entwurf geringfügig länger ist.
Einen Postweg von wenigstens fünf Tagen vorausgesetzt, entstand dieser Brief ab 19.12.1833.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (30.08.2021).