Autograf: Österreichisches Theatermuseum Wien (A-Wtm), Sign. A 2638 SeM

Cassel den 24sten Nov.
1833.

Wohlgeborner,
Hochgeehrtester Herr,

Die Veranlassung zu diesem Briefe ist der Wunsch Sr. Hoheit des Kurprinz-Regenten, Sie einmal wieder durch Ihre Kunstgebilde unser Hoftheater schmücken zu sehen; ich frage daher, Namens der Hoftheaterdirection, zu der ich jetzt gehöre, bey Ihnen ergebenst an, ob es Ihnen möglich seyn wird im Laufe des Winters zu einem Gastspiel zu uns zu kommen und bitte Sie, für diesen Fall, um gefällige Mittheilung Ihrer Bedingungen zu einem solchen.
Daß es mich und alle Ihre frühren Freunde und Bewunderer äußerst freuen würde, Sie einmal wieder hier zu sehen, bedarf nicht erst der Versicherung und schließe ich mit der Bitte, mich recht bald mit einer Rückantwort zu erfreuen und der Versicherung innigster Hochachtung und Freunschaft, mit der ich bin der

Ihrige
Louis Spohr.

Erwähnte Personen: Friedrich Wilhelm Hessen-Kassel, Kurfürst
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Kassel
Erwähnte Institutionen: Hoftheater <Kassel>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1833112414

http://bit.ly/2hfqIm2

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Seydelmann, 08.02.1827. Seydelmann notierte den seines Antwortbriefs vom 01.12.1833 auf dem Autograf dieses Briefs.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (07.12.2016).