Autograf: nicht ermittelt

Erwähnte Personen: Haslinger, Tobias
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Die Weihe der Töne
Erwähnte Orte: Wien
Erwähnte Institutionen: Haslinger <Wien>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1833112014

http://bit.ly/1rCB7g2

Spohr



Die Existenz und Inhalt dieses Briefs eben sich aus Spohr an Binder, 11.01.1833 und Spohr an Tobias Haslinger, 20.12.1832. Demnach handelt es sich um die Antwort auf einen ebenfalls derzeit verschollenen Brief von Binder an Spohr, in dem dieser Spohr bittet, dessen neue Sinfonie Die Weihe der Töne in Wien aufführen zu dürfen. Vermutlich kündigt Spohr an, Partitur und Stimmen an den künftigen Verleger Tobias Haslinger zu senden, der das Material nach jeder Probe wieder in Verfahrung nehmen soll. Das Porto für die Übersendung sei ebenfalls an Haslinger auszuzahlen. Mit Sicherheit ermahnt er Binder, auf eine gute Besetzung und genügend (mindestens drei) gründliche Proben zu achten.
Da Spohr diesen Brief in seinem Brief an Haslinger vom 20.12.1832 als bereits geschrieben erwähnt, muss er deutlich früher entstanden sein. Da Spohr in seinem Brief an Haslinger vom 11.11.1832 Binders Brief noch nicht erwähnt, wird er wohl erst danach in seine Hände gekommen sein. Demnach wäre der Brief zwischen 11.11. und 19.12.1832 zu datieren.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (09.05.2016).