Autograf: letzter Nachweis siehe Druck 3
Faksimile: wie Druck 3 (teilweise)
Druck 1: Autographen, Bücher mit handschriftlichen Widmungen, Handzeichnungen aus dem Besitze von Frau Konsul Lambrecht-Pabst in Nürnberg (= Auktion / Nürnberger Antiquariat 2), Nürnberg 1924, S. 68f. (teilweise)
Druck 2: Musikautographen, Musikdrucke, Musikbücher (= Katalog Schneider 380), Tutzing 2000, S. 22 (teilweise)
Druck 3: 2 x 90 schöne Musiksachen zum 90. Geburtstag von H.S. (= Katalog Schneider 455), Tutzing 2011, S. 68 (teilweise)

[...] Es haben sich doch noch ziemlich viele mitunter bedeutende Fehler gefunden und eine recht genaue Revision der Platten wird daher von Nöthen seyn.1 Den Titel habe ich abgeändert und in Folge dieser Abänderung auch die Vorerinnerung umgeschrieben2 […] Für gütige Mittheilung der Rezension3 über die Violinschule danke ich ergebenst. Sie klingt ein wenig, wie vom Verleger veranlaßt. Ich lege Ihnen eine andere bey von Rellstab4, der mir nicht wohl will (weil ich keinen seiner Operntexte komponieren mochte), dessen Lob daher mir aus seiner Überzeugung hervorgegangen zu seyn scheint5 [...] den Walzer6 werden Sie nun längst in Händen haben. Mit herzlicher Hochachtung und Freundschaft

der Ihrige
Louis Spohr7

Erwähnte Personen: Rellstab, Ludwig
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Erinnerung an Marienbad
Spohr, Louis : Violinschule
Spohr, Louis : Die Weihe der Töne
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1833110422

http://bit.ly/2ojGEI2

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Haslinger an Spohr, 24.09.1833. Vor Haslingers Antwortbrief vom 08.03.1834 sandte Spohr einen weiteren Brief am 18.11.1833.

[1] Den Teildrucken zufolge geht es um den Druck von Spohrs Sinfonie Die Weihe der Töne.

[2] Bis hierhin ist der Text in allen drei Teildrucken identisch.

[3] Vermutlich Rez. „Violinschule von Louis Spohr“, in: Allgemeine Theaterzeitung <Wien> 26 (1833), S. 832.

[4] Vgl. [Ludwig Rellstab], Rez. „Violinschule von Louis Spohr“, in: Iris im Gebiete der Tonkunst 4 (1833), S. 125-128.

[5] Hier endet die Textüberlieferung von Teildruck 2 und 3 und das Transkript nach dem Teil-Faksimile beginnt.

[6] Erinnerung an Marienbad.

[7] Neben Spohrs Unterschrift befinden sich Empfangs- und Antwortvermerk des Verlags: „Spohr in Cassel / 4 Nov. 1833. / erhalten _ 19 Nov. / beantw. _ 8 Merz 834“.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (10.04.2017).