Autograf: nicht ermittelt

Erwähnte Personen: Tomaschek, Johann Wenzel
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Doppelquartette, op. 87
Spohr, Louis : Erinnerung an Marienbad
Spohr, Louis : Hymne an die heilige Cäcilie
Spohr, Louis : Lieder, Ten 1 2 Bass 1 2, op. 90
Erwähnte Orte: Kassel
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1833110101

http://bit.ly/2EvRkf5

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Kleinwächter an Spohr, 05.08.1833.
Existenz und Inhalt dieses Briefs ergeben sich aus Kleinwächters Antwortbrief vom 30.11.1833. Demnach übersendet Spohr den Klavierauszug seines Walzers Erinnerung an Marienbad und vermutlich seine Hymne an die heilige Cäcilie an Kleinwächter. Vielleicht äußert Spohr auch, die Kasseler Musikfreunde hätten sein neues, 3. Doppelquartett über die beiden früheren gestellt; dies könnte jedoch auch auf eine mündliche Mitteilung Spohrs beim gemeinsamen Aufenthalt in Marienbad oder Prag im Sommer zurückgehen. Spohr überschickt ferner ein Stammbuchblatt für Johann Wenzel Tomaschek mit einem musikalischen Rätsel. Außerdem kündigt er an, er habe seine neuen Gesänge für Männerstimmen beendet.
Das Datum ergibt sich einerseits aus Kleinwächters Entschuldigung für die späte Antwort. Die Übersendung des Walzers legt nahe, dass der Brief nicht lange vor dem 04.11.1833 entstanden sein wird, als Spohr seinem Verleger Tobias Haslinger gegenüber äußerte: „den Walzer werden Sie nun längst in Händen haben“. Ein weiteres Vergleichsdatum ist der 31.10.1833, an dem er die neuen Lieder für Männerstimmen an Wilhelm Speyer übersendet.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (04.03.2019).