Autograf: Spohr Museum Kassel (D-Ksp), Sign. Sp. ep. 1.2 <18330331>

Breslau den 31. März 1833.

Wohlgeborner!
Hochgeehrtester Herr!

Ihr liebes freundliches Schreiben vom 23. würde mich unter anderen Umständen verstimmt haben, indem Sie zum Juny nicht in Cassel sind. Doch hatte ich schon vor Empfang Ihrer geehrten Zuschrift meinen Reiseplan geändert, weil Haslinger, den ich sehr gern zu sehen wünsche, eine Reise unternimmt, und erst Mitte Juny nach Wien zurückkehrt. Ich reise daher wahrscheinlich den 4. May hier ab, gehe nach Dresden und Leipzig, komme dann ungefähr den 10. Mai nach Cassel, und gehe dann über München und Salzburg und Wien. Ich hoffe daher bestimmt, Sie noch in Cassel zu sehn; und würde Sie im allerschlimmsten Falle auf dem Rückwege in Marienbad aufsuchen. Jedoch wage ich es nochmals, Ihre gütige Nachsicht hoffend, Sie um eine Antwort ganz ergebenst zu ersuchen; und bitte recht sehr, meine Zudringlichkeit der übergroßen Liebe und Anhänglichkeit an Ihre Person zuzuschreiben. Indem ich bitte, mich Ihrer theuren Familie sowie allen lieben Bekannten bestens zu empfehlen,

bin ich Ihr ganz ergebenster
Adolph Hesse

Erwähnte Personen: Haslinger, Tobias
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Dresden
Kassel
Leipzig
Marienbad
München
Salzburg
Wien
Erwähnte Institutionen: Haslinger <Wien>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1833033131

http://bit.ly/1qpJ4Ve

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Spohr an Hesse, 23.03.1833. Der nächste Brief dieser Korrespondenz ist Hesse an Spohr, 14.05.1833.

Kommentar und Verschlagwortung, sofern in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (15.12.2014).