Autograf: ehemals Archiv der Königlichen Schauspiele in Berlin, nach Horst Heussner, Die Symphonien Ludwig Spohrs, Phil. Diss. Marburg 1956, S. 35, Anm. 3 im Zweiten Weltkrieg zerstört
Druck: Wilhelm Altmann, „Spohrs Beziehungen zur Generalintendantur der Königl. Schauspiele zu Berlin”, in: Neue Zeitschrift für Musik 100 (1904), S. 199-202, hier S. 202 (teilweise)

die Oper hat in 4 Vorstellungen, die sie vor dem Abgange des Herrn Wild erlebte, meine Erwartung, dass sie mehr wie meine früheren Opern dem Publico gefallen würde, entsprochen, und so durfte ich wohl auf eine allgemeine Verbreitung derselben hoffen, wenn sie vorher sich einer guten Aufnahme in Berlin zu erfreuen gehabt hätte.

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Der Alchymist
Erwähnte Orte: Berlin
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1830090514

http://bit.ly/2gZRyAB

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Redern an Spohr, 18.11.1830.
Den weiteren Ausführungen des Drucks zufolge bietet Spohr seine Oper Der Alchymist mit diesem Brief zur Aufführung in Berlin an.
Im Druck ist der Brief nur ungenau mit „September” datiert. Da Rederns Antwortbrief bis spätestens 13.09.1830 entstanden ist, dürfte dieser Brief – einen Postweg von mindestens zwei Tagen vorausgesetzt – bis spätestens 11.09.1830 entstanden sein. Die Zeitangabe „vor dem Abgange des Herrn Wild” hilft nicht, den Zeitraum weiter einzugrenzen, da sein Vertrag zum 01.09.1830 endete (vgl. Spohr an Wilhelm Speyer, 31.07.1830) und er eigener Angabe nach am 28.08.1830 letztmalig in Kassel auftrat (Franz Wild, „Autobiographie”, in: Recensionen und Mittheilungen über Theater und Musik 6 (1860), S. 19f., 53-56, 68-71, 83-86, 100-106 und 123f., hier S. 100). 

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (16.12.2016).