Autograf: nicht ermittelt

Erwähnte Personen: Guhr, Carl
Spohr, Dorette
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Kassel
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1828101332

http://bit.ly/21LLFnP

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Spohr an Speyer, 11.10.1828. Existenz und Inhalt dieses Briefs ergeben sich aus Spohrs Antwortbrief vom 01.12.1828. Demnach erkundigt sich Speyer, nach dem Gesundheitszustand der Familie Spohr. Möglicherweise äußert er den Verdacht, dass Feuchtigkeit im Haus ein Krankheitsgrund sein könnten. Anscheinend lag diesem Brief das Billet Carl Guhr an Spohr, 10.10.1828 bei.
Spohr entschuldigt sich in seinem Antwortbrief an, dass er so spät antwortet. Demnach liegt das Entstehungsdatum deutlich vor dem Datum dieses Briefs. Einen noch besseren Anthalt für die Datierung gibt Spohrs Frage, ob Ferdinand Ries' Oper Die Räuberbraut doch nicht gegeben wurde. Demnach berichtet Speyer nichs über diese Aufführung. Da die Premiere am 15.10.1828 stattfand (vgl. „Frankfurt a.M., im October”, in: Allgemeine musikalische Zeitung 30 (1828), Sp. 744), könnte dieser Brief die direkte Antwort auf Spohrs Vorbrief sein und müsste demnach – eine Postlaufzeit von mindestens zwei Tagen vorausgesetzt – am 13. oder 14.10.1828 entstanden sein.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (24.03.2016).