Autograf: nicht ermittelt

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Lindpaintner, Peter von
Erwähnte Personen: Weber, Carl Maria von
Erwähnte Kompositionen: Lindpaintner, Peter von : Der Vampyr
Erwähnte Orte: Kassel
Erwähnte Institutionen: Hoftheater <Kassel>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1828101113

http://bit.ly/3hjkiRU

Spohr




Dieser Brief ist die Antwort auf Lindpaintner an Spohr, 29.09.1828. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Lindpaintner an Spohr, 18.01.1834.
Existenz und Inhalt dieses Briefs ergeben sich aus Lindpaintner an Heinrich Bärmann, 28.10.1828: „Beiliegend der Brief von Wiele; ich lege dir auch den Spohr‘s bei. Sehr auffallend war mir die auf der dritten Seite befindliche Stelle über Weber. Ich dachte mir Spohr rein, edel, frei von allem Neide. Ich brauche dir nicht zu sagen, daß mich diese Äußerung für ihn (Spohr) schmerzt“ (Peter von Lindpaintner, Briefe. Gesamtausgabe (1809-1856), hrsg. v. Reiner Nägele (= Hainholz Musikwissenschaft 1), Göttingen 2001, S. 143). Bärmann bemerkte in seinem Antwortbrief an Lindpaintner, 07.11.1828: „Ganz dieselbe Empfindung über Sp.‘s Äußerung theile ich mit dir. Das thut uns Deutschen Künstlern auch noch Noth uns selbst durch Neid, und Tadelsucht zu zerfleischen.“ (ebd., S. 144). Da Spohr seinem Freund Wilhelm Speyer am 11.10.1828 über die Kasseler Erstaufführung von Lindpaintners Der Vampyr berichtete, dürfte die Äußerung über Weber ebenfalls in diesem Zusammenhang stehen.
Da Spohr dem Komponisten nicht später als seinem Freund nicht später über die Erstaufführung geschrieben haben dürfte, entstand dieser Brief vermutlich um das gleiche Datum

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (15.06.2020).