Autograf: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz (D-B), Sign. Mus.ep. Guhr, K. 7

Frankfurt M. 9ten Januar 18261

Werther Freund!

Hiermit übersende ich Ihnen mit herzlichem Dank Ihr Oratorium.2 Herr Hauptmann wird Ihnen wohl gesagt haben, daß ich allen Fleiß auf die Aufführung Ihres Werks gewandt habe. – Herr Speyer hat mir eine Liste zugeschickt, zum Besten der Griechen, die ich in Ihrem Namen unterzeichnen soll. Ist dies Ihr Wille so haben Sie die Güte, mir es umgehend kund zu thun u. alsdann werde ich mit dem größten Vergnügen Ihren Wunsch erfüllen. –
Zu jedem Gegendienst erbötig verbleibe ich

Ihr

Sie herzlich verehrender
Freund
Guhr

Autor(en): Guhr, Carl
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen: Hauptmann, Moritz
Speyer, Wilhelm
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Die letzten Dinge
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1827010935

http://bit.ly/2XqGPDb

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Guhr, bis zum 21.10.1826. Der nächste erschlossene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Guhr, um 20.11.1827.

[1] Da Spohr in seinem Brief an Wilhelm Speyer, 03.01.1827 feststellt, Guhr habe ihm die Noten noch nicht zurückgeschickt, und am 13.01. beklagt, dass bei der Rücksendung eine Menge Stimmen fehlen würden, dürfte der Brief auf 1827 zu datieren sein, wobei Guhr aus Gewohnheit am Jahresanfang noch mit dem Vorjahr datiert.

[2] Spohr hatte die Rücksendung in seinem Brief an Wilhelm Speyer, 03.01.1827 angemahnt. In seinem Brief vom 13.01.1827 klagte er über fehlende Stimmen.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (25.05.2020).