Autograf: nicht ermittelt

Autor(en): Guhr, Carl
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Die letzten Dinge
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1826101445

http://bit.ly/3d0Wdgn

Spohr



Der letzte Brief dieser Korrespondenz ist Guhr an Spohr, 06.10.1826. Spohrs Antwortbrief ist derzeit verschollen.
Offensichtlich geht Guhr auf die von Spohr in seinen Briefen an Wilhelm Speyer, 02.08.1826 und 08.10.1826 gestellten Bedingungen ein, unter denen er das Aufführungsmaterial seines Oratoriums Die letzten Dinge leihen würde: Guhr solle garantieren, dass die Partitur nicht von Unbefugten kopiert werde, als Leihgebühr 6 Louisd’or an den Frankfurter Griechenverein überweisen und das Oratorium im Haus zum Weidenbusch aufführen.
Demnach kann dieser Brief – einen Postweg von wenigstens zwei Tagen vorausgesetzt - frühestens am 10.10.1826 entstanden sein. Da Spohr in Bearbeitung dieses Briefs das Material spätestens bis zum 21.10.1826 an Guhr sandte, entstand dieser Brief bis spätestens 19.10.1826.
Vermutlich bezieht sich Spohr ebenfalls in seinem Brief an Speyer, 13.01.1827 auf diesen Brief: „H. Guhr hat in einem Briefe an mich die Zusage gemacht, von dem Ertrage seines Concerts ein Honorar von (we[nn] ich mich recht besinne) 5 Carolin, welches ich ihm für die Mittheilung meines Werks und dem Herleihen sämtlicher Orchester- und Gesang-Stimmen verlangt hatte, an den dortigen Griechenverein in meinem Namen auszuzahlen.“

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (25.05.2020).