Autograf: nicht ermittelt

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=18260301332

http://bit.ly/1T6jvER

Spohr



Der letzte überlieferte Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Speyer, 10.02.1826. Existenz und Inhalt dieses Briefs ergeben sich aus Spohrs Antwortbrief vom 16.03.1826: „Ihr Brief hat mich fast erschreckt! Wohl hatte ich bey den Nachrichten über den Umsturz so vieler alter Handelshäuser sogleich an Sie gedacht; da ich aber diese Unglücksfälle als Folge des Papierhandels betrachtete und Sie mir früher sagten, daß Sie keine eigenen Geschäfte darin, sondern nur im Auftrag anderer machten, so hielt ich Ihr Vermögen nicht gefährdet. Dem Himmel sey Dank, daß Sie noch mit dem blauen Auge davon gekommen sind! Gefreut habe ich mich, daß Sie durch Ihre Ein- und Umsicht für das allgemeine im Besten haben wirken können.” Demnach berichtet Speyer, dass auch er durch den Börsenkrach 1825/26 große Teile seines Vermögens verloren hat (vgl. Kommentar zum Antwortbrief). Anscheinend stellt er sich dabei in ein gutes Licht. Eine Postlaufzeit von wenigstens zwei Tagen vorausgesetzt muss der Brief vor dem 15.03.1826 entstanden sein.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (24.02.2016).