Autograf: nicht ermittelt

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Die letzten Dinge
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1825102006

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Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Rochlitz an Spohr, 18.07.1825.
Die Existenz und Inhalt des Briefs ergeben sich aus Rochlitz' Antwortbrief vom 01.11.1825. Demnach berichtet Spohr über sein Vergnügen an der Arbeit am Oratorium Die letzten Dinge, wünscht sich jedoch wie schon in seinem Brief vom 09.07.1825 mehr Text, anscheinend auch eine Einteilung des Oratoriums in drei Akte. Möglicherweise schlägt er ebenfalls schon weitere Texte aus den Prophetenbüchern vor.
Der Brief entstand vermutlich nach Spohrs Leipzig-Aufenthalt im September 1825 (vgl. Spohr an Rochlitz, 09.07.1825 und Spohr an Wilhelm Speyer, 18.09.1825). Einen Postweg von wenigstens zwei Tagen vorausgesetzt entstand der Brief bis spätestens 30.10.1825. Rochlitz’ Formulierung im Antwortbrief: „und es ist ganz wörtlich zu nehmen, wenn ich sage: ich habe mich von der Stunde der Ankunft Ihres Briefes bis heute täglich von früh bis in die Nacht damit beschäftigt” deutet darauf, dass er den Brief erst einige Tage nach Empfang beantwortete. Insgesamt scheint damit eine Datierung Mitte Oktober 1825 wahrscheinlich.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (25.07.2016).