Autograf: nicht ermittelt
erschlossen in: Johann Nepomuk von Poißl, Briefe (1807-1855). Ein Blick auf die Münchener Musik- und Theatergeschichte, hrsg. v. Volkmar von Pechstaedt (= Hainholz Musikwissenschaft 10), Göttingen 2006, S. 379

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Poißl, Johann Nepomuk von
Erwähnte Personen: Weber, Carl Maria von
Erwähnte Kompositionen: Poißl, Johann Nepomuk von : Die Prinzessin von Provence
Spohr, Louis : Der Berggeist
Spohr, Louis : Faust
Weber, Carl Maria von : Euryanthe
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen: Hoftheater <Kassel>
Hoftheater <München>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1825093014

http://bit.ly/2BOWgOV

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Poißl an Spohr, 16.09.1825.
Existenz, Datum und Inhalt dieses Briefs folgen aus Poißl an Spohr, 07.10.1825. Demnach kündigt Spohr die baldige Übersendung des Librettos zu seiner Oper Der Berggeist an. Er fordert dafür ein Honorar von 20 Friedrichsd‘or und macht einen Vorschlag, wie der Wechsel für das Honorar übersandt werden soll; möglicherweise möchte er sein Honorar mit Poißls Honorar am Hoftheater Kassel für dessen Oper Die Prinzessin von Provence verrechnen. Ferner berichtet er über (offensichtlich ziemlich niedrige) Honorarforderungen Carl Maria von Webers für seine Oper Euryanthe gegenüber dem Kasseler Hoftheater, um den Rahmen für das Honorar abzustecken, welches die Kasseler Bühne bereit ist, für Poißls Oper zu zahlen (vielleicht bezieht Spohr sich hierbei auf den derzeit verschollenen Brief Weber an Spohr, 26.09.1825). Im Anschluss an den Vorbrief ist wahrscheinlich, dass diesem Brief die Quittung für das durch das Münchener Hoftheater gezahlte Honorar für Spohrs Oper Faust beilag.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (31.07.2020).