Autograf: Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig (D-LEsta), Sign. 21070 C.F. Peters, Leipzig, Nr. 850, Bl. 149

Sr. Wohlgeb.
Herrn C.F. Peters
(Bureau de Musique)
Leipzig.

franco.1


Cassel den 11ten
October 24.

Geehrter Freund,

Die Tempi für das Doppelquartett sind:
Allegro  9'' Rh. (126. Maelzl.)
Scherzo  13'' '' (104. ''
Larghetto 30'' '' ( 66. '' )
Finale Vivace  7'' '' (138. '' )
Herzliche Grüße an Romberg und Moscheles. Der lezte wurde hier im vorigen Jahr schon einmal erwartet. Fragen Sie ihn doch, ob er auf dieser Reise nicht hieher komme?
Ich arbeite jezt am 3ten und lezten Akt der neuen Oper. – Herr Schöne, an den ich Ihnen einen Brief schickte2, ist schon hier und wird warscheinlich hier engagirt werden.
Leben Sie wohl. Ganz
der Ihrige L. Spohr.

Erwähnte Personen: Moscheles, Ignaz
Romberg, Bernhard
Schöne (Sänger aus Leipzig)
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Doppelquartette, op. 65
Erwähnte Orte: Kassel
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1824101120

http://bit.ly/2jQync6

Spohr



Dieser Brief ist wahrscheinlich die Antwort auf einen derzeit verschollenen Brief von Peters an Spohr. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Peters, 24.12.1824, aus dem sich noch ein derzeit verschollener Brief von Peters an Spohr erschließen lässt.

[1] Auf dem Umschlag des Briefes befindet sich noch von anderer Hand der Eingangsver erk des Verlags: „1824 / 11 Oct / 14 '' / Cassel / Spohr“.

[2] Vgl. Spohr an Peters, 04.09.1824.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Wolfram Boder (25.01.2017).