Autograf: nach Abschrift im Besitz von Edgar Speyer, London (diese Notiz entstand vermutlich während der Arbeit an Edward Speyer, Wilhelm Speyer der Liederkomponist 1790-1878. Sein Leben und Verkehr mit seinen Zeitgenossen dargestellt von seinem jüngsten Sohne, München 1925)
Abschrift: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung mit Mendelssohnarchiv (D-B), Sign. 55 Nachl. 76,62

Cassel, den 21sten May
24.

Geliebter Freund,

die 3 Pfingstage habe ich hier noch zu thun und kann daher vor dem 10ten Juni nicht reisen. An diesem Tage werde ich mich aber hier auf die Dilligence1 setzen und daher Freytag den 11ten Abends in Frankfurt eintreffen. 6 bis 7 Tage kann ich bey Ihnen verweilen und wenn ich in dieser Zeit eine Oper in Frankfurt sehen könnte, würde ich es sehr glücklich treffen. Sollte es, um dies zu erreichen, nöthig seyn, daß ich eine Woche später komme, so würde sich das auch machen lassen und ich sehe darüber Ihrer Bestimmung entgegen. – Alles Übrige versehe ich auf unser Zusammenkommen.
Die herzlichsten Grüße von uns allen. Ganz

der Ihrige
Louis Spohr.

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Frankfurt am Main
Kassel
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1824052102

http://bit.ly/20LCXFC

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Speyer an Spohr, 14.05.1824. Der nächste Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Speyer, 28.05.1824.

[1] Postkutsche.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (20.02.2016).