Autograf: nicht ermittelt
Inhaltsangabe: Hessisches Staatsarchiv Marburg (D-MGs), Sign. Best. 159 Nr. 179, Bl. 37

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen: Hoftheater <Kassel>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1821121513

http://bit.ly/2Gw22CK

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf den derzeit verschollenen Brief des Hoftheaters an Spohr, 06.12.1821. Existenz, Datum und Inhalt dieses Briefs ergeben sich aus Feiges Antwortbrief vom 27.12.1821. Demnach stellt Spohr für ein Engagement als Hofkapellmeister in Kassel die Forderungen eines Jahresgehalts von 2000 Reichstalern, eine lebenslängliche Anstellung, einen jährlichen Urlaub von 6 bis 8 Wochen in den Theaterferien im Sommer und ein Mitspracherecht beim Repertoire.
Dieser Brief ist auch erwähnt in einer Aktennotiz vom 22.12.1821 (Inhaltsangabe): „Die Capellmeister Fränzl in München und Spohr, dermalen in Dresden reichen Bedingungen ein, unter welchen sie die Stelle eines hiesigen Hof-Capellmeisters annehmen wollen.
Resol: Bericht ad Ser. Elect. mit Uebersendung der beiden Original Briefe.
Durch allerhöchste Resolution soll mit Spohr contrahirt werden.“
Der Entwurf zum Antwortbrief datiert diesen Brief auf den 18.12.: „Der Kapellmeister Spohr antwortet am 18t Dec. aus Dresden auf die Erlaß(?) der Direction vom 6ten d.M. [...]“. Ich folge hier der Interpretation Horst Heussners, dass es sich beim 18. nicht um das Entstehungs-, sondern das Empfangsdatum des Briefs handelt (vgl. „Der Hofkapellmeister Ludwig Spohr – ein sozialgeschichtliches Porträt“, in: Festschrift Hans Engel zum siebzigsten Geburtstag, hrsg. v. Horst Heussner, Kassel u.a. 1964, S. 134-154, hier S. 136).

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (15.03.2018).