Autograf: nicht ermittelt

Erwähnte Personen: Sand, Karl Ludwig
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Mannheim
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1820052132

http://bit.ly/1PCVr5c

Spohr



Die Existenz des Briefs ergibt sich aus Spohrs Bermerkung in seinem Antwortbrief an Speyer vom 18.06.1820: „Ihren letzten Brief (ohne Datum) habe ich heute vor acht Tagen richtig erhalten”. Demnach erhielt Spohr den Brief am 08.06. In seinem vorigen Brief vom 17.04.1820 beschreibt Spohr, wie Speyer ihm einen Brief nach London schicken solle: über den Feldpropst Gündel in Hannover mit Kabinettsdepeschen an den Londoner Hofprediger Küper, der den Brief dann Spohr aushändigen muss. Dieser Weg dürfte wenigstens eine Woche in Anspruch genommen haben. Demnach wäre dieser Brief bis Ende Mai geschrieben worden. Da Speyer dem Antwortbrief zufolge von der Hinrichtung Karl Ludwig Sands am 20.05.1820 in Mannheim berichtet, kann der Brief nicht vor diesem Termin entstanden sein. Falls Speyer nicht schon am selben Abend in Mannheim seinen Brief schrieb, sondern er zunächst nach Frankfurt zurückreiste, entstand der Brief zwischem dem 21. und 31.05.1820.
Der Bericht im Brief wird vermutlich im Wesentlichen dem von Speyers Sohn abgedruckten Bericht über Sands Hinrichtung entsprochen haben (Edward Speyer, Wilhelm Speyer der Liederkomponist 1790-1878. Sein Leben und Verkehr mit seinen Zeitgenossen dargestellt von seinem jüngsten Sohne, München 1925, S. 46f.).

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (28.01.2016).