Autograf: ehemals Archiv der Königlichen Schauspiele in Berlin, nach Horst Heussner, Die Symphonien Ludwig Spohrs, Phil. Diss. Marburg 1956, S. 35, Anm. 3 im Zweiten Weltkrieg zerstört
Inhaltsangabe: Wilhelm Altmann, „Spohrs Beziehungen zur Generalintendantur der Königl. Schauspiele zu Berlin”, in: Neue Zeitschrift für Musik 100 (1904), S. 199-202, hier S. 199

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Berlin
Erwähnte Institutionen: Königliche Schauspiele <Berlin>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1819120114

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Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Brühl an Spohr, 10.11.1819.
Altmann zufolge wiederholt Spohr schriftlich seine zu vor wohl nur mündlich geäußerte Bewerbung um eine um eine Kapellmeisterstelle als Nachfolger von Bernhard Romberg. Diese frühere Bewerbung deutet Spohr wohl an in seinem Brief an Wilhelm Speyer, 21.11.1819: „Daß Spontini mit 4000 rth. und manchen Vorrechten in Berlin engagirt sey, wissen Sie; vieleicht noch nicht, daß Romberg seinen Abschied verlangt und ihn wahrscheinlich jezt schon erhalten hat. Das Nähere hierüber, was mich auch selbst sehr nahe angeht, behalte ich mir vor, Ihnen mündlich zu erzählen.”
Altmann überliefert zwar das Datum für den Brief, aber nicht den Entstehungsort. Am 30.11.1819 konzertierte das Ehepaar Spohr noch in Leipzig (vgl. Bert Hagels, Konzerte in Leipzig 1779/80-1847/48, Berlin 2009, Anhang (Pdf-Datei auf CDRom), S. 675). Danach reiste er nach Rudolstadt (vgl. Spohr an Speyer, 21.11.1819). Demnach entstand der Brief vermutlich bereits in Rudolstadt, vielleicht aber auch noch in Leipzig oder auf dem Reiseweg.
Der nächste belegte Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Brühl, 18.04.1820.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (11.11.2016).