Autograf: Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig (D-LEsta), Sign. 21070 C. F. Peters, Leipzig, Nr. 850, Bl. 68
Druck: Herfried Homburg, „Bildnisse Louis Spohrs. Eine vorläufige Bestandsaufnahme”, in: Louis Spohr. Festschrift und Ausstellungskatalog zum 200. Geburtstag, hrsg. v. Hartmut Becker und Rainer Krempien (= Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitzt Ausstellungskatalog 22), Kassel 1984, S. 209-230, hier S. 212 (teilweise)

Herrn
Herrn C. F. Peters
(Bureau de Musique)
in
Leipzig.1

Franco. gez.
Nebst einem kl. Kästchen
mit einem Gemälde gez.
C.F.P.
Werth 4 Louisd'or


Frankfurt den 3ten
Dezember 1818.

Geehrter Freund,

Beykommend erhalten Sie das versprochene Bild2 welches von allen, die es gesehen haben sprechend ähnlich gefunden ist. Nach diesem kann nun der Kupferstich gemacht werden, ohne daß weiter auf die Zeichnung reflectirt zu werden braucht. Ich bitte Sie aber Sorge zu tragen, daß das Bild von dem Kupferstecher nicht aus dem Rahmen herausgenom[men und] überhaupt nicht beschädigt werde und erbitte es mir, so bald es nicht mehr gebraucht wird, auf gleiche Art gepackt, wieder zurück.
Auf meinen lezten Brief haben Sie mir noch nicht geantwortet; ich weiß daher nicht, ob ich Ihnen den Clavierauszug von Faust schicken soll oder nicht.
Mit Freundschaft und Ergebenheit

der Ihrige
Louis Spohr

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Faust
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1818120320

http://bit.ly/2dDH99X

Spohr



Dieser Brief folgt auf Spohr an Peters, 02.11.1818. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Peters, 20.04.1819.

[1] Über dem Adressfeld befindet sich von anderer Hand der Eingangsvermerk des Verlags: „1818 / Decb. / Febr / Frankf / Spohr.“

[2] Nach Homburg, S. 212 die heute verschollene Vorlage von Adam Gründ zum von Friedrich Fleischmann gestochenen Porträt von Spohr.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Wolfram Boder (01.10.2016).