Autograf: Spohr Museum Kassel (D-Ksp), Sign. Sp. ep. 1.7 <Stuttgart 18180804>
Faksimile: Louis Spohr. Festschrift und Ausstellungskatalog zum 200. Geburtstag, hrsg. v. Hartmut Becker und Rainer Krempien (= Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Ausstellungskatalog 22), Kassel 1984, S. 172
Druck: Musiker-Autographen. Versteigerung am Freitag und Sonnabend, den 16. - 17. November 1928 im „Grünen Saal“ des Meistersaales, Berlin (= Versteigerung/Liepmannssohn 52), Berlin 1928, S. 85

Frankfurt den 4ten August
18.

Eine Hohe Direction der Königl Württembergi-
schen Hofschauspiele

erhält beyliegend das verlangte Buch der Oper Faust zur gefälligen Einsicht. Der frühere gänzliche Mangel an einem Kopisten hat gemacht, daß es erst jezt erfolgen kann. In der Zwischenzeit ist die Oper auch in Wien mit dem glücklichsten Erfolg in Scene gesezt worden1 und wird nächstens noch auf mehreren andern deutschen Theatern erscheinen.

Einer Hohen Direction
unterth. Diener
Louis Spohr.2

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Faust
Erwähnte Orte: Wien
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1818080413

http://bit.ly/2dE0asL

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an das Hoftheater in Stuttgart, 15.05.1818.

[1] Vgl. „Über die romantische Oper: Faust, von Spohr”, in: Wiener allgemeine musikalische Zeitung 2 (1818), 258-263.

[2] Links neben der Unterschrift Anmerkung des Empfängers: „Praes. Theater Intendanz / den 12 Novbr. 1818. / 909.”

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (01.10.2016).