Autograf: nicht ermittelt
Entwurf oder Kopierbuch: ehemals Archiv der Königlichen Schauspiele in Berlin, nach Horst Heussner, Die Symphonien Ludwig Spohrs, Phil. Diss. Marburg 1956, S. 35, Anm. 3 im Zweiten Weltkrief zerstört
Inhaltsangabe: Wilhelm Altmann, „Spohrs Beziehungen zur Generalintendantur der Königl. Schauspiele zu Berlin”, in: Neue Zeitschrift für Musik 100 (1904), S. 199-202, hier S. 199

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Faust
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1818051744

http://bit.ly/2fNMRrL

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf einen derzeit verschollenen Brief von Spohr an Brühl, 15.05.1818.
Inhaltsangabe nach Altmann: „Spohr hatte den lebhaften Wunsch, dass seine noch in Wien enstandene Oper ,Faust', die er 1818 in Frankfurt a.M. bei ihrer Uraufführung einen großen Erfolg erlebt hatte, auch bald in Berlin gegeben würde; bereits am 15. Mai 1818 bot er von Frankfurt aus die Partitur des ,Faust' für 60 Dukaten an; doch Graf Brühl, der damals (1815-1828) in Berlin Intendant war, lehnte diese Oper ab, da die Dekorationsschwierigkeiten auf seiner Bühne nicht bewältigt werden konnten, und ersuchte den Komponisten, gelegentlich eine neue Oper einzureichen”.
Einen Postweg von mindestens zwei Tagen vorausgesetzt, kann dieser Brief erst ab dem 17.05.1818 entstanden sein.
Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Brühl an Spohr, 31.10.1819, aus dem sich noch ein vorhergehender, derzeit verschollener Brief von Spohr an Brühl erschließen lässt.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (11.11.2016).