Autograf: Niedersächsisches Landesarchiv – Standort Wolfenbüttel (D-Wa), Sign. 298 N 824
Druck 1: Louis Spohr, Louis Spohr’s Selbstbiographie, Bd. 1, Kassel und Göttingen 1861, S. 92f.
Druck 2: [Paul Zimmermann], „Louis Spohr und Braunschweig“, in: Braunschweigisches Magazin (1909), S. 109-117, hier S. 110f.
Druck 3: Louis Spohr, Lebenserinnerungen, hrsg. v. Folker Göthel, Tutzing 1968, Bd. 1, S. 89, Text mit fehlerhafter Paginierung auch online

Mein lieber Herr Spohr.

Ich habe mit vieler Theilnahme den Beifall vernommen, welchen Ihr Spiel in Wilhelmsthal und Gotha gefunden hat. Das Ihnen zu Gotha geschehene vortheilhafte Anerbiethen1 ist von der Art, daß es ganz Ihren Talenten entspricht, und da Ich jederzeit vielen Antheil an Ihrem Glück und Wohlergehen genommen habe, so kann Ich nicht anders als Ihnen Glück zu der Stelle wünschen, worin Sie ohnstreitig mehr Gelegenheit finden werden, Ihre Talente auszuüben.
Der ich mit vieler Achtung verbleibe

Ihr sehr wohlgeneigter
Carl W.F.H.2

Braunschweig
d. 1. August 1805.

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Gotha
Wilhelmsthal bei Eisenach
Erwähnte Institutionen: Hofkapelle <Gotha>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1805080147

http://bit.ly/2pGwGQq

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf einen derzeit verschollenen Brief von Spohr an Carl Wilhelm Ferdinand.

[1] Die Konzertmeisterstelle der Hofkapelle (vgl. Herzog August von Sachsen-Gotha-Coburg an Louis Spohr, 05.08.1805).

[2] Der letzte Buchstabe steht wohl für „Herzog“.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (12.04.2017).