Autograf: nicht ermittelt
Inhaltsangabe 1: Louis Spohr, Louis Spohr’s Selbstbiographie, Bd. 1, Kassel und Göttingen 1861, S. 90
Inhaltsangabe 2: ders., Lebenserinnerungen, hrsg. v. Folker Göthel, Tutzing 1968, Bd. 1, S. 87, Text mit fehlerhafter Paginierung auch online

Erwähnte Personen: August Sachsen-Gotha-Altenburg, Herzog
Caroline Amalie Sachsen-Gotha-Altenburg, Herzogin
Ernst, Franz Anton
Reibnitz, Ludwig von
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Gotha
Erwähnte Institutionen: Hofkapelle <Gotha>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1805061543

http://bit.ly/2pFhxi9

Spohr



Inhaltsangabe laut Lebenserinnerungen bzw. Selbstbiographie: „Im Juni des Jahres 1805 erhielt ich einen Brief von einem mir unbekannten Kammermusikus Bärwolf in Gotha, der auf mein ferneres Geschick großen Einfluß ausübte. Herr Bärwolf schrieb mir nämlich, durch den Tod des Konzertmeisters Ernst sei dessen Stelle bei der dortigen Kapelle erledigt worden, und der Intendant, Herr Baron von Reibnitz, der viel Günstiges über meine Leistungen in der Leipziger musikalischen Zeitung gelesen habe, sei sehr geneigt, mich zu derselben vorzuschlagen, wenn ich mich sogleich darum bewerben wolle. Es sei aber dazu erforderlich, daß ich selbst nach Gotha komme. Er lade mich daher ein, in dem Hofkonzerte, welches zur Geburtstagsfeier der Herzogin am 11. Juli stattfinden werde, mich hören zu lassen.“
Den hier vorgeschlagenen Bewerbungsbrief an Ludwig von Reibnitz schrieb Spohr am 19.06.1805. Aus diesem Bewerbungsbrief ergibt sich auch – einen Postweg von mindestens zwei Tagen vorausgesetzt – ein Datum dieses Briefs bis spätestens 17.06.1805.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (12.04.2017).