Autograf: nicht ermittelt
Inhaltsangabe 1: Louis Spohr, Louis Spohr’s Selbstbiographie, Bd. 1, Kassel und Göttingen 1860, S. 83
Inhaltsangabe 2: ders., Lebenserinnerungen, hrsg. v. Folker Göthel, Tutzing 1968, Bd. 1, S. 82, Text mit fehlerhafter Paginierung auch online

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Berlin
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1805012245

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Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf einen derzeit verschollenen Brief von Spohr an Kunisch.
Existenz und Inhalt des Briefs ergeben sich aus Spohrs Bemerkungen in seinen Lebenserinnerungen: „In Berlin angekommen, fanden wir in einem und demselben Hause Wohnung, die uns mein ehemaliger Lehrer Kunisch, jetzt Mitglied der Berliner Hofkapelle, auf meine briefliche Anmeldung im voraus besorgt hatte.“
Da Spohr in seinem Brief an Ambrosius Kühnel, 26.01.1805 seine Berliner Adresse „in einer Privatwohnung, Jägernstraße Nro. 57“ angibt, muss Kunisch ihm diese zuvor mitgeteilt haben. Einen Postweg von wenigstens zwei Tagen vorausgesetzt, entstand dieser Brief also bis spätestens 24.01.1805; da bereits der erwähnte Brief an Kühnel von Dresden nach Leipzig vier Tage unterwegs war, ist ein früheres Datum anzunehmen (vgl. ebd., Anm. 1).

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (30.09.2019).